Architektur für die Lüner Innenstadt - Investorenwettbewerb Mersch 2003
Das städtische Grundstück "Mersch", ca. 15.000 qm groß – heute noch Standort
des Zentralen Betriebshofes Lünen – soll in einer für die Stadt Lünen
beispielhaften Architektur neu gestaltet werden.
Vor allem Dienstleistungen – zentrale Institutionen und Behörden, aber auch der
Einzelhandel soll seinen Platz finden und das Angebot des Stadtkerns harmonisch
ergänzen.

... gelingt nur, wenn alle zukünftigen Planungen den Fluss konsequent mit
einbe-ziehen. Die Mersch sollte sich ausserdem als städtisch geprägtes Quartier
präsentieren, das sich zum einen harmonisch in den vorhandenen Stadtgrundriss
einfügt, und zum anderen einen prägnanten Übergang zu Fluss und Landschaft
darstellt.
Der Auftakt des neuen Quartiers zur Kurt-Schumacher-Strasse wird durch den
prägnanten Neubau der Polizei gebildet.
Der anschliessende Platz mit den "Lippe-terrassen" bildet das Gelenk zwischen
Landschafts- und Stadtraum und zugleich die einprägsame Visitenkarte des
Quartiers. Der zentrale Platz wird von der Lippebrücke Kurt-Schumacher-Strasse
ebenso wie vom ZOB aus wahrgenommen.
Die Wohnquartiere werden mit
eigen-ständigem Charakter und hohem Wohnwert ausgebildet. Gehobenes Wohnen im
Zentrum der Stadt trägt erheblich zur Belebung des Zentrums auch in den
Abendstunden bei.

